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Kripo ermittelt: zwei Brände an einem Tag bei der Mutter-Vater-Kind-Gruppe in Stockum

Foto Jörg Fruck

Gleich zwei Mal musste die Wittener Feuerwehr am Sonntag (31.3.) zur Mutter-Vater-Kind-Gruppe der Ev. Jugendhilfe an der Hörder Straße in Stockum ausrücken.

Gegen 18 Uhr war im Erdgeschoß des Gebäudes ein Wäschetrockner in Brand geraten. Als die Einsatzkräfte der Wehr eintrafen, hatte eine Betreuerin den Brand bereits mit einem Handfeuerlöscher erstickt und auch dafür gesorgt, dass das von jungen Müttern und Vätern mit ihren Kleinkindern bewohnte Gebäude geräumt wird. Die Feuerwehr kontrollierte das Gebäude sicherheitshalber noch mit einer Wärmebildkamera und rückte ab. Doch gegen 21:45 Uhr stand dort wieder ein Wäschetrockner in Flammen, diesmal im ersten Obergeschoß des Gebäudes. Auch diesmal war das Gebäude schon komplett geräumt, als die Einsatzkräfte eintrafen, doch der Flammenschein war im Gebäude sofort zu erkennen. Mit Atemschutz ausgestattet löschte ein Feuerwehrtrupp den Brand mit einem C-Rohr in wenigen Minuten. Danach musste das Gebäude für unbewohnbar erklärt werden, da sich der Brandrauch großflächig ausgebreitet hatte. Die Stadtwerke schalteten zudem das komplette Wohngebäude vom Strom ab. Gegen 0:00 Uhr war der Einsatz beendet.

Neun Erwachsene und acht Kleinkinder mussten die Einrichtung verlassen und wurden mit Unterstützung der  Löscheinheit Stockum umquartiert. Die Kripo ermittelt nun wegen der Brandursache.

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