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Freiwillige Feuerwehr: Jetzt mitmachen!

Landesweiter Sirenentest: Dieses Mal bleibt‘s in Witten noch still

Feuerwehr (Sinnbild: Jörg Fruck, Stadt Witten)

Für den 7. März (Donnerstag) hat das Innenministerium NRW jetzt  einen „landesweiten Probealarm“ angekündigt: auch unter Einsatz aller aktiven Sirenen in den neun Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Für die Wittener/innen bedeutet das: Zumindest beim Sirenentag 2019 wird man n o c h nichts hören. Denn bekanntlich wurden die Sirenen zur Bevölkerungswarnung in den 1990er Jahren in der Ruhrstadt abgeschafft – bis auf drei heute stumme Heuler auf den Gerätehäusern der Freiwilligen Feuerwehr in Stockum, in Herbede und in Heven. Wer die Töne für „Warnung“ oder „Entwarnung“ dennoch hören will, findet sie auf der Seite des NRW-Innenministeriums unter dem Suchbegriff  "Sirene" (hier).

Seit Ende 2017 ist jedoch die Installation eines neuen modernen Sirenennetzes mit 35 Geräten in Planung. Standorte sind bereits identifiziert, Kosten wurden geschätzt: rund 400.000 Euro wird diese Technik zur wirkungsvollen Bevölkerungswarnung kosten – bei einer Landesförderung von 40.000 Euro. Die Installation soll noch in diesem Jahr beginnen.

Rückblick und Vorschau

Schon bei der Premiere des ersten NRW-weiten "Warntages"  Anfang September 2018 hatten die Bürger des Ennepe-Ruhr-Kreises ganz schön was zu hören und sehen bekommen: Zeitgleich hatten die kreisweit vorhandenen 76 Sirenen laut und schrill aufgeheult, parallel meldete sich die Warn-App NINA. Der zweite NRW-weite Warntag findet am Donnerstag, 5. September statt.

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