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Fahrt zur Möhnetalsperre am 13.Juli 2017

Am Morgen starteten 4 MTW und ein Privatwagen mit 33 Teilnehmern zur Möhne  Einige Daten. Der Leiter der Feuerwehr BD Donner, ließ es sich nicht nehmen, die Teilnehmer zu verabschieden und wünschte ihnen ein erfolgreichen Tag.

Die Talsperre ist die zweitgrößte im Ruhrverband. Im Jahr 2013 wurde diese in Betrieb genommen. Sie ist 650 lang und bis zu  40 m  hoch. Im 2. Weltkrieg, in der Nacht vom 16. zum  17. Mai 1943 wurde die Talsperre von britischen Streitkräften mit einer speziellen dafür entwickelten rotierenden Luftmine, auf rund 77 m Länge und 23 m Höhe zerstört.

In nur 5 Stunden ergossen sich aus der Talsperre ca. 110 Millionen Kubikmeter Wasser und erzeugten eine Flutwelle von bis zu 7m Höhe, die das Möhnetal  verwüstete. Mehr als 1.200 Menschen starben in den Flutwellen. Auch im Ruhrtal bis zur Mündung in den Rhein sind schwere Schäden entstanden. Trotz der kriegsbedingten Schwierigkeiten konnte die Mauerlücke in nur fünf Monaten wieder geschlossen werden. Damit stand die Talsperre der Wasserwirtschaft schon nach kurzer Zeit wieder zur Verfügung.

Nach der kurzen Fahrt zur Staumauer ging es auf ein Schiff zur einstündigen Rundfahrt auf dem Möhnesee. Dann ging es über die 650 m lange Staumauer und einem steilen Abstieg runter zum Hauptkraftwerk. In einem Lichtbildervortrag wurde die Sperrmauer im Detail vorgestellt. Anschließend wurde ein Film über die Aufgaben des Ruhrverbandes mit seine 7 Talsperren gezeigt.

Der Größe nach mit dem Speicherraum.    

Bigge                     171,7 Mio. m³

Möhne                    134,5 Mio. m³

Sorpe                       70,4  Mio. m³

Henne                      38,4  Mio. m³

Verse                       32,8  Mio. m³

Ennepe                     12,6  Mio. m³

Kl.Talsperren              9,5 Mio. 

Da der Aufstieg und der erneute Abstieg auf der anderen Seite der Sperrmauer für einige Teilnehmer sehr schwierig war, ging die Hälfte der Teilnehmer nur noch mit in den Kontrollstollen. Von hier aus wird die Staumauer auf undichte Stellen überwacht. An verschiedenen Stellen sind elektronische Sensoren montiert, die die Bewegung erfassen und an die Talsperrenüberwachungszentrale  weiterleiten.

Nach diesen vielen Informationen traten die Besucher am Nachmittag die Heimreise an.

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